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Transferkompakt
Transferagentur Niedersachsen

Newsletter Dezember 2023

Sehr geehrte Leserinnen und Leser, ,

ein ereignisreiches Jahr liegt hinter uns und wir können auf schöne Veranstaltungen und viele Erfolge zurückblicken. In diesem Newsletter möchten wir Ihnen eine große Auswahl an Themen bieten, die sich sowohl mit drängenden bildungspolitischen Vorhaben als auch mit der Bearbeitung gesellschaftlicher Herausforderungen beschäftigen. Ein besonders relevantes Thema ist der Rechtsanspruch auf kostenfreien Ganztag für die erste Jahrgangsstufe ab 2026. Wir besprechen, welche Gestaltungsmöglichkeiten Kommunen nutzen können und wie das Erarbeiten eines Konzeptes zur Ganztagsschule dabei unterstützen kann. Hierzu haben wir den Landkreis Osterholz zu einem Interview eingeladen, um seine Erfahrungen mit uns zu teilen.


Ein weiteres wichtiges Thema ist die Berufsorientierung im Rahmen der Fachkräftesicherung. In unserem Fachartikel zeigen wir anhand von kommunalen Beispielen, welchen Beitrag kommunales Bildungsmanagement für ein Gelingen leisten kann. Falls Sie neu im Themenfeld des datenbasierten kommunalen Bildungsmanagements sind, haben wir einen Einstiegsartikel für Sie vorbereitet, der auf unseren langjährigen Erfahrungen basiert. Zusätzlich bietet das Interview mit dem Landkreis Hameln-Pyrmont Ihnen Einblicke in die praktische Umsetzung des Projektantrages zur BMBF-Förderung „Bildungskommunen“.


Des Weiteren präsentieren wir Ihnen drei neue kommunale Beispiele aus der Rubrik „Aus der Praxis“. Für den Aufbau von Gremienstrukturen verweisen wir auf unsere Handreichung, die Ihnen praktische Tipps bietet.

Wir wünschen Ihnen besinnliche Feiertage, einen guten Rutsch und natürlich viel Freude beim Lesen unseres Newsletters!


Ihre Dr. Friederike Meyer zu Schwabedissen
Projektleitung der Transferagentur Niedersachsen


BemerkensWERT!


14 Kommunen...

... aus Niedersachsen durfte die Transferagentur mit der Auszeichnung "Bildung mit Plan" ehren.

 

Interview: Ganztagsschule kommunal steuern

Dr. Markus Stöckl über das Ganztagsschulkonzept des Landkreises Osterholz.

Mit dem rechtlichen Anspruch auf Ganztagsbildung und -betreuung in Grundschulen ab 2026 stehen die Kommunen vor der großen Herausforderung die Ganztagsbildung zu gestalten. Im Interview haben wir mit Herrn Dr. Markus Stöckl aus dem Landkreis Osterholz gesprochen. Der Landkreis hat unter Begleitung der Transferagentur und des datenbasierten kommunalen Bildungsmanagements (DKBM) sein eigenes Ganztagskonzept entwickelt, um die Bildung vor Ort zielgerecht zu steuern und zu gestalten. Wie das Konzept aufgebaut ist, welche Ziele enthalten sind, welche Hürden genommen werden mussten und wie das Konzept evaluiert wird, verrät Herr Dr. Stöckl uns im Interview.

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Neu im Bildungsbüro?

Wissenswertes zum Thema kommunale Bildungslandschaft und DKBM.

Der Artikel gibt Einblicke in die Idee von regionalen bzw. kommunalen Bildungslandschaften, stellt die Grundprinzipien des Konzeptes eines datenbasierten kommunalen Bildungsmanagements (DKBM) dar und zeichnet das durch viele Förderungen gekennzeichnete neue Berufsfeld für im Bildungsbereich tätige, koordinierende und steuernde Fachkräfte in der Kommunalverwaltung nach. Das eigene Rollenverständnis zu entwickeln ist dabei oft eine der ersten großen Herausforderungen, der sie sich stellen müssen. Die Informationen des Artikels helfen Ihnen nicht nur in der Zusammenarbeit mit uns als Transferagentur, sondern bieten eine gute Grundlage zur Auseinandersetzung mit Ihren eigenen Aufgaben und Zielen.

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Interview: Erste Schritte hin zur Bildungskommune

Herr Lemcke über seine Tätigkeit im Bildungsbüro des LK Hameln-Pyrmont.

Herr Lemcke ist im Rahmen des BMBF-geförderten Projektes Bildungskommunen einer von drei neuen Mitarbeitenden im Bildungsbüro des Landkreises Hameln-Pyrmont. Er ist in diesem Kontext verantwortlich für die Entwicklung des Bildungsportals des Landkreises und hat mit uns über seine ersten Schritte in der konzeptionellen Arbeit hin zu einer digital-analog vernetzten Bildungslandschaft gesprochen. Wichtig ist für ihn, „dass das Portal für die Bürger:innen vor Ort gemacht und gut erreichbar ist.“

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Die Kommune als Karriere-Kompass?

Berufsorientierung im Rahmen eines DKBM.

Berufliche Orientierung beschreibt einen Prozess, in dem Einzelne vor dem Hintergrund ihrer individuellen Fähigkeiten, Interessen und Ziele abwägen, welchen Beruf sie ergreifen möchten. Der Kommune wird hier eine wichtige Funktion zuteil, indem sie diesen ganzheitlichen Prozess durch den Einbezug verschiedener (Bildungs-)Akteur:innen mitgestaltet. Nicht nur wird in diesem Artikel die mitgestaltende Rolle der Kommunen und der einzelnen Akteur:innen genauer beleuchtet, auch werden theoretische Ansätze und rechtliche Grundlagen der Beruflichen Orientierung dargestellt. Anhand einzelner kommunaler Praxisbeispiele aus Niedersachsen wird schließlich konkret aufgezeigt, wie Maßnahmen und Konzepte beruflicher Orientierung in der kommunalen Bildungslandschaft umgesetzt werden. 

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Wie Praktisch Reformierung aktives Gremium

Von der „Kaffeerunde“ zum Gremium – Methode zur Analyse im DKBM.

Die Gremien zur Steuerung der Bildungslandschaft sind ein wichtiger Teil des DKBM. Sie dienen dazu: Bildungsberichte und -daten zu besprechen, Schwerpunkte zu setzen und Maßnahmen zu entwickeln. Gleichzeitig ermöglichen sie einen fachlichen und strategischen Austausch zwischen den Bildungsakteuren. Es ist nicht immer einfach, ein Gremium erfolgreich und für alle Beteiligten gewinnbringend zu gestalten. Mithilfe der vorgestellten Methode können Sie Strategien entwickeln, um Gremien (wieder) zu beleben.

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Aus der Praxis: Drei neue Transfergegenstände erschienen

Emden, Peine und Grafschaft Bentheim stellen kommunale Praxisbeispiele vor.

In unserem THEMENfinder gibt es ab sofort drei weitere spannende Praxisbeispiele, die zeigen wie mit einem datenbasierten kommunalen Bildungsmanagement (DKBM) innovative Lösungen für gute Bildung in den Kommunen gefunden wurden. Die Stadt Emden hat eine Klausurtagung zur Gestaltung der Bildungs- und Schullandschaft mit verschiedenen Akteuren entwickelt. Der Landkreis Peine hat ein Übergabeprotokoll für einen optimierten Übergang für Schüler:innen mit besonderen Bedarfen entwickelt. Das dritte Praxisbeispiel kommt aus dem Landkreis Grafschaft Bentheim. Der Campus Berufliche Bildung stellt ein innovatives Bildungsangebot, als Impuls für lebenslanges Lernen dar.

Mehr "Aus der Praxis" im THEMENfinder

Drei weitere Auszeichnungen „Bildung mit Plan“

Transferagentur Niedersachsen überreicht Urkunden für Bildungsmanagement.

Um das Engagement niedersächsischer Kommunen im Bildungsbereich zu würdigen und auch für Bürger:innen sichtbar zu machen, hat die Transferagentur Niedersachsen die Auszeichnung „Bildung mit Plan“ ins Leben gerufen. Mit der Auszeichnung werden alle Kommunen gewürdigt, die den Ausbau eines DKBM mit professioneller Unterstützung durch die Transferagentur Niedersachsen vorangetrieben haben. Jetzt wurden drei weitere Kommunen geehrt: Im Oktober nahm Landrätin Dagmar Schulz die Würdigung für den Landkreis Lüchow-Dannenberg entgegen, Mitte November folgten die feierlichen Übergaben für die Stadt Emden an Stadtrat Volker Grendel und den Landkreis Peine an Sozialdezernentin Prof. Dr. Andrea Friedrich.

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Aktuelles aus dem Verein Transferagentur Niedersachsen e.V.

Transferagentur Niedersachsen e.V. wächst weiter und nimmt Fahrt auf.

Am 14. November 2023 moderierte die Transferagentur Niedersachsen e. V. erstmalig die erste öffentliche Pflegekonferenz in der kreisfreien Stadt Wolfsburg und freut sich auch in Zukunft in Moderationstätigkeiten aktiv werden zu können. Weiterführende Informationen und aktuelle Entwicklungen aus dem Verein finden Sie gebündelt auf einer eigenen Angebotsseite. Schauen Sie gerne vorbei oder sprechen Sie uns an.

Weitere Informationen

NEUES AUS DEN KOMMUNEN +++ Neue Website der Jugendberufsagentur des Landkreises Osterholz  +++ Landkreis Lüneburg bewirbt sich um Bildungskommune +++ Neugründung der Jugendberufsagentur im Landkreis Stade +++ 5 Jahre „Aktionsplan Inklusion“ im Landkreis Diepholz: Jubiläum und Fortschreibung +++ Qualifikation im Bildungsurlaub zu Digitallots:innen im Landkreis Nienburg +++ Stadt Osnabrück wird smart -Smart City Strategie bewilligt +++ Workshop Bildungskommune im Landkreis Harburg +++ 9. Heidekreis-Bildungskonferenz mit dem Fokus BNE +++ 24. Schulverbund im Landkreis Emsland gegründet +++ Die Bildungsregion Hameln-Pyrmont zeichnet drei Schulen mit dem „Gütesiegel Guter Ganztag" aus +++ Fachtag „Berufliche Bildung in der Region Osnabrück nachhaltig stärken“ +++

... UND AUS DEM THEMENFINDER +++ 12 Empfehlungen der KMK zur Qualität im Ganztag +++ Erhebungsbogen zum DKBM +++ Arbeitsheft: „Zusammen wirken: Bürger:innen beteiligen" +++Kultur macht stark +++ Öffentlich verfügbare Datenquellen im Internet und mehr +++ BarCamp „Ganztagsschule im Qualitätsdialog“ in Vechta +++ Kooperative Führung an Ganztagsschulen +++ Berufliche Bildung im internationalen Vergleich +++

Veranstaltungen

17. Januar 2023






Digitales Netzwerkgespräch, online

Thema: Demokratiebildung


Exklusiv für die Mitglieder aller Arbeitsgruppen des DKBM-
Netzwerkes Niedersachsen.


Eine persönliche Einladung mit allen Informationen zur Anmeldung und zur Veranstaltung erfolgt separat per E-Mail an die Mitglieder des DKBM-Netzwerkes Niedersachsen

 

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Ihr Ansprechpartner für kommunales Bildungsmanagement

Die Transferagentur Niedersachsen ist die Expertin im Land für effiziente, zukunftssichere Bildungssteuerung vor Ort. Sie unterstützt mehr als zwei Drittel der niedersächsischen Landkreise und kreisfreien Städte kostenfrei beim Auf-und Ausbau eines datenbasierten kommunalen Bildungsmanagements (DKBM). Ziel ist eine optimierte und bedarfsgerechte Aufstellung des Angebotes. Bessere Planbarkeit, Kostentransparenz, Vermeidung von Doppelstrukturen und Steigerung der Bildungsqualität sind das Ergebnis.

Sie möchten mehr erfahren? Wenden Sie sich gerne an uns:
Telefon: 05402/40798-0, www.transferagentur-niedersachsen.de


Gefördert vom BMBF Transferinitiative Transferagentur Niedersachsen

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2. Vorsitzende: Carsten Milde
Geschäftsführung: Michael Fedler

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49082 Osnabrück
Telefon 0541/501-1720
Telefax 0541/501-61720
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Eingetragen im Vereinsregister beim Amtsgericht Osnabrück unter VR 201181

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Telefon: 0541/501-1720
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